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Europäische Forscher nutzen Facebook-Daten für den Kampf gegen COVID-19

Facebooks Data for Good-Team teilt anonymisierte Datensätze mit Forschern und Gesundheitsbehörden für den Kampf gegen COVID-19. Da drei Milliarden Menschen weltweit die Facebook-Services nutzen, bieten unsere aggregierten Daten einzigartige Einblicke in epidemiologische Faktoren wie Bevölkerungsbewegung, Bevölkerungsdichte und soziale Verbindungen.

Daten für die Abstandsregeln im Vereinigten Königreich

Ealing, London. Foto von Edward Howell auf Unsplash.

Die Daten zeigen, dass die Menschen im Vereinigten Königreich trotz der höheren Ansteckungsrate des Virus ihre Mobilität während des Lockdowns im Januar 2021 ein Drittel weniger einschränken als noch im März 2020. In einigen Regionen lagen die Bewegungsdaten sogar bei über 50 % des Vor-Pandemie-Niveaus. Die Bevölkerungsbewegung wird über den Oxford COVID-19 Impact Monitor erfasst, der die Standortdaten von Mobiltelefonen aggregiert und anonymisiert, damit sie zur Eindämmung der Pandemie genutzt werden können. Facebooks hochauflösende Karte zur Bevölkerungsdichte wird zur Validierung verwendet. Sie zeigt die Bevölkerungsdichte im Vereinigten Königreich und dient als Grundlage für den COVID-19 Impact Monitor. Dr. Matthias Qian: „Unsere Mobilitätsdaten deuten darauf hin, dass die Briten Lockdown-müde sind.  Trotz der Überlastung der Krankenhäuser haben die Menschen ihr Verhalten und ihre Mobilität weniger als im März letzten Jahres eingeschränkt.“ Weitere Infos findest du hier.

Internationale Risikoabschätzungen der neuen britischen Virusvariante

Menschenleerer Flughafen in Deutschland während der COVID-19-Pandemie. Foto von Markus Spiske auf Unsplash.

Eine neue, sich schnell ausbreitende SARS-CoV-2-Variante, die erstmals im Dezember 2020 im Vereinigten Königreich entdeckt wurde, sorgt weltweit für große Sorge. Forscher sammelten in neunzehn Ländern Daten über die Mutante und schätzten die Wahrscheinlichkeit, dass sie von Reisenden aus dem Vereinigten Königreich eingeschleppt wurde. Mit den Mobilitätsdaten von Facebook untersuchten sie, in welchem Maß das Virus lokal übertragen wurde. Für die Berechnung nutzten sie den steigenden Anteil der neuen Variante an den bestätigten Infektionen im Vereinigten Königreich und die Reisedaten von der Insel in andere Länder. Aus diesen Hochrechnungen geht hervor, dass Länder, in die eine erheblich Zahl von Menschen aus dem Vereinigten Königreich einreiste, wahrscheinlich bereits Ende Oktober 2020 die ersten Fälle aufwiesen. Weitere Infos findest du hier.

Bessere COVID-19-Prognosen in Deutschland

Bielefeld, Deutschland. Foto von bennett tobias auf Unsplash.

Forscher der Ludwig-Maximilians-Universität und des Deutschen Forschungszentrums für Gesundheit und Umwelt haben ein Modell zur Vorhersage der wöchentlichen lokalen COVID-19-Fälle in Deutschland entwickelt. Sie konnten soziale Verbindungen und Mobilitätsmuster mithilfe von drei Facebook-Datensätzen quantifizieren: die Daten zu freundschaftlichen Verbindungen des Social Connectedness Index, Annäherungswahrscheinlichkeiten aus den Karten zur Krankheitsprävention und der Anteil der Menschen, die ihre Mobilität einschränken, aus den Karten zur Bevölkerungsmobilität. Anhand der COVID-19-Fallzahlen der aktuellen Woche validierten sie ihr Modell und prognostizierten die Zahlen für die Folgewoche. Die Ergebnisse zeigten, dass ihr Prognoseansatz deutlich genauer ist als alle anderen bestehenden Ansätze. Weitere Infos findest du hier.

Analyse der COVID-19-Verbreitung in Frankreich

Paris, Frankreich Foto von Fran Boloni auf Unsplash.

Forscher der Ecole Polytechnique in Frankreich und der Wirtschaftsuniversität Athen in Griechenland haben ein Modell entwickelt, um die Auswirkungen von Bevölkerungsbewegungen auf die Verbreitung von COVID-19 zu untersuchen. Ihr Modell beruht unter anderem auf Facebooks Karten zur Krankheitsprävention, mit denen sie die Mobilität der Menschen in den verschiedenen Verwaltungsbezirken analysierten. Anhand von vier Ländern – Italien, Spanien, Frankreich und England – konnten sie die Überlegenheit ihres Ausbreitungsprognosemodells über andere Modelle beweisen. Dieses Forschungsprojekt wurde von der Französischen Forschungsagentur und der Europäischen Union unterstützt. Das Modell bietet hilfreiche Informationen für politische Entscheidungsträger, die geeignete Maßnahmen festlegen und Ressourcen verteilen müssen. Weitere Infos findest du hier.

Weitere Beispiele, wie Facebook-Daten zur Eindämmung der COVID-19-Pandemie beitragen, findest du hier.

Data for Good von Facebook hat über 450 Partnerorganisationen in fast 70 Ländern überall auf der Welt. Dunklere Blautöne weisen auf eine höhere Anzahl von Partnern hin.

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